Pinsker Druck & Medien
SCHWARZE KUNST

Pinsker Druck & Medien, Pinsker Druck & Medien

  • EA 2017
    EA 2017, Imagepublikation (Print)
  • Silber
    Silber

Jurybegründung

Durch die spannend erzählten Geschichten von Kunden, Partnern und Freunden wird spürbar, welch großes Potenzial im gemeinschaftlichen Denken und Handeln steckt. Die exzellente Gestaltung, die sich durch edles Papier, perfekte Verarbeitung, spannende Themen und überraschende Ideen auszeichnet, bringt einmal mehr den hohen Qualitätsanspruch von Pinsker zum Ausdruck.

Die Pinsker Druck und Medien GmbH wurde 1879 gegründet. Sie entwickelte sich in den 138 Jahren ihres erfolgreichen Schaffens von einer Einmann-Buchbinderei zu einem überaus agilen Druck- und Medienunternehmen. Geführt wird es nach wie vor von der Familie Pinsker. Im Jahr 2013 ging das Image- und Vertriebsmagazin SCHWARZE KUNST an den Start. Es zeigt die Vielfalt und Schönheit gedruckter Produkte mit allen Raffinessen, die Papier, Gestaltung und Veredelung zu bieten haben. Der Name „Schwarze Kunst“ bezieht sich auf die schwarze Druckfarbe, die bei der Herstellung von Büchern, Zeitungen oder künstlerischen Arbeiten verwendet wird. Er hat also nichts mit Zauberei oder Magie zu tun, obwohl die Magazine von Pinsker zauberhaft aussehen und magisch anziehen.

Jede Ausgabe hat ein eigenes Thema. Bisher ging es um die gute alte Bleisatzzeit, Gold als Möglichkeit der Veredelung, Ökologie und Ökonomie beim Drucken sowie Licht als unsichtbares Arbeitsmittel. SCHWARZE KUNST No. 5 handelt vom Netzwerken und wurde gemeinsam mit langjährigen Geschäftspartnern, Kunden und Mitarbeitern entwickelt. Die besondere Herausforderung bestand darin, viele unterschiedliche Geschichten unter einen Hut zu bringen. Geschäftsführerin Conny Pinsker sagt dazu: „Je tiefer wir in die einzelnen Cases eingestiegen sind, je mehr Recherchen und Interviews wir geführt haben, desto mehr Verbindungen untereinander, zu anderen Kunden, Partnern, Freunden und Projekten kristallisierten sich heraus. Toll zu sehen, wie am Schluss wirklich irgendwie alles zusammenhängt.“

Die Arbeit in Netzwerken bringt Menschen zusammen, macht erfolgreicher und inspiriert. Davon erzählt SCHWARZE KUNST No. 5. Der Leser erfährt unter anderem, dass ein Schokoladenhersteller bei der Oscar-Verleihung begeistert von den goldenen Umschlägen der Büttenpapierfabrik Gmund war und deshalb selbst das Unternehmen beauftragte. Wie einfach es ist, Druckaufträge via Web-to-Print über das Internet abzuwickeln, zeigt eine Beschreibung inklusive Anleitung. Eine weitere Geschichte beschreibt, wie ein Designer mit Pioniergeist zum Agenturbesitzer wurde – er begann seine Ausbildung bei Pinsker Druck und Medien. Das letzte Kapitel widmet sich Menschen, die Verbindungen auch heute noch analog pflegen – durch Postkarten, Malbücher oder Origami.

Jeder Beitrag hat sein eigenes Design und spiegelt den jeweiligen Inhalt der Geschichte wider. Auch sonst zeigt die Pinsker Druck und Medien GmbH all ihr Können, um die Kunden, Partner und potenziellen Auftraggeber von ihrer Kompetenz zu überzeugen: Das Magazin steckt in einer attraktiven Verpackung, deren Vorderseite mit einem Stempel und verzierten Ecken versehen ist. Die off ene Fadenheftung mit Dispersionsverleimung vermittelt die hohe Kunst des Handwerks. Vier verschiedene Papiere in Stärken von 170 bis 330 g/m2 geben den Inhalten viel Gewicht. Empfangen wird der Leser von einem Frontumschlag, der den Namen des Magazins als Hochprägung und einen beschwingten Farbverlauf mit lockerem Pinselstrich trägt.

Insgesamt verdeutlicht SCHWARZE KUNST No. 5 auf eindrucksvolle Weise, was Pinsker Druck und Medien mit seiner Druckkunst vermag. Neben interessanten Themen, aufschlussreichen Inhalten und eindrucksvoller Grafik gibt es als Bonbon immer mal wieder eine Überraschung: In einem Schlitz steckt eine Postkarte, deren Vorderseite in Blei gesetzt und auf einem Original Heidelberger Tiegel aus dem Jahr 1958 gedruckt wurde. Ein ebenfalls in einem Schlitz befindliches gelbes Blatt animiert den Leser dazu, sein vernetztes Denken durch Origami zu schulen, indem er einen Kranich faltet. Bewundernswert ist zudem der spielerische Umgang mit dem Inhaltsverzeichnis: Jedes Stichwort hat eine eigene Schmucklinie, die zur Seitenzahl und einer inhaltlichen Beschreibung führt – das aber erst, wenn die hintere Umschlagseite aufgeklappt ist. Fragmente dieser Linien finden sich auch in entsprechenden Beiträgen wieder.

Steckbrief

Seitenanzahl: 52
Format: 210 mm x 340 mm
Verarbeitung: Magazin: offene Fadenheftung mit schwarzem Faden abschließender Dispersionsverleimung Titel -Hochprägung auf Original Heidelberg Tiegel Umverpackung: gerillt, gestanzt u. per Hand verklebt Personalisierte Etiketten auf Vorder- u. Rückseite Postkarte: Rückseite einfarbig im Bogenoffsetdruck
Papier: Front-Umschlag: 330 g/m² Gmund Heidi „Used White“ Innenteil: 170 g/m² Berberich Vivus 89 Schluss-Umschlag: 300 g/m² Berberich Vivus 89 Umverpackung und Postkarte: 295 g/m² PaperWise „natural“
Sprachen: Deutsch
Auflage: 3.000
Vertriebskanäle: Direktversand
Projektleitung im Unternehmen: Klaus Hilger (Director Content) Kim Kranz (Redaktion)
Konzeption: C3 Creative Code and Content GmbH, München
Umsetzung: C3 Creative Code and Content GmbH, München
Druck: Pinsker Druck & Medien GmbH, Mainburg

Unternehmensprofil

Webadresse: www.pinsker.de
Branche: Druckindustrie
Unternehmensform: GmbH
Geschäftsführung: Cornelia Pinsker, Horst Pinsker, Katharina Pinsker, Renate Pinkser
Anzahl Standorte (national): 1
Mitarbeiter (national): Mehr als 100
Gründungsjahr: 1879