Auf in ein neues Jahrhundert

Viessmann Werke, Allendorf (Eder)

  • EA 2018
    EA 2018, Film und Video
  • Bronze als Teil der Integrierten Unternehmenskommunikation
    Bronze als Teil der Integrierten Unternehmenskommunikation

Jurybegründung

„Auf in ein neues Jahrhundert“ ist ein innovativer Film, der die Werte des Unternehmens überzeugend vermittelt. In ihm sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf charmante Weise eingefangen, zusätzlich bereichert mit humoristischen Elementen. Trotz der Aufforderung die Werte von Viessmann weiterzuleben, zeigt der Film auch Mut, indem er dazu ermuntert nötigenfalls mit Traditionen zu brechen. Dass zu den Protagonisten die derzeitigen Firmeninhaber zählen, macht den Spot besonders authentisch und ausnehmend sympathisch.

Viessmann ist ein führender Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen. 2017 feierte das traditionelle Familienunternehmen sein 100-jähriges Bestehen. Das Motto des Jubiläumsfestivals lautete: „Auf in ein neues Jahrhundert!“ Gefeiert wurde nicht nur an deutschen Standorten, sondern auch in China, wo das international tätige Unternehmen eine Dependance hat. Eigens für dieses große Ereignis wurde auch der Kurzfilm Auf in ein neues Jahrhundert produziert, der sich an die 12.000 Mitarbeiter, die 15.000 Partner und die Kunden wendet.

Dr. Florian Resatsch, CMO Viessmann Heating Systems & Member of the Viessmann Executive Council, drückt aus, welche Gedanken das Unternehmen bewegten: „Die Herausforderung bestand im ambitionierten Vorhaben, ein 100-jähriges Jubiläum zu feiern, ein traditionsreiches Familienunternehmen in das digitale Zeitalter zu führen und einen Generationenwechsel an der Spitze des Unternehmens behutsam zu moderieren. Dass alle Maßnahmen perfekt ineinandergegriffen haben, erkannten wir daran, dass wir damit zwei entscheidende Pole des Menschen dauerhaft erreichten: Herz und Kopf. Am Ende des ereignisreichen Jahres war allen Beteiligten der Stolz der Zugehörigkeit anzusehen und der Mut, selbstbewusst in die Zukunft zu gehen, spürbar. Mitarbeiter, Partner und die Familie Viessmann sind noch enger zusammengerückt und werden auch in Zukunft familiären Zusammenhalt und wirtschaft lichen Erfolg vereinen.“

Wie das Motto des Jubiläums und des Films erkennen lassen, schaut Viessmann gern voraus. Im Film wird das besonders deutlich, weil er mit einem Blick in die Zukunft beginnt. Insgesamt verknüpft er jedoch drei Zeitebenen, und so finden auch die Vergangenheit und die Gegenwart ihren Raum. Diese Ebenen sind sehr geschickt miteinander verwoben, sodass der Zuschauer einen umfassenden Einblick in das erhält, was das Unternehmen ausmacht und was es antreibt. Wie das alles geschieht? Durch einen Brief, den ein heutiger Firmenchef an seine fiktive Tochter als zukünftige Unternehmenserbin schreibt.

Der Film beginnt damit, dass eine junge Frau ein modernes Firmengebäude betritt, um eine wichtige Position zu übernehmen. Sie wirkt auf den ersten Blick entschlossen und selbstbewusst. In ihrem Büro angekommen, lässt sie sich etwas verunsichert in ihren Arbeitsstuhl fallen. Auf ihrem Schreibtisch fi ndet sie einen handgeschriebenen Brief, den sie erwartungsvoll öffnet. Die Frau der Zukunft ist Johanna Viessmann, die imaginäre Tochter von Max Viessmann. Max, erst kürzlich in die Führung des Unternehmens eingestiegen, weiß um die großen Erwartungen, die jedem Nachfolger auferlegt sind. In dem Brief spricht er seiner noch nicht geborenen Tochter und künftigen Nachfolgerin Mut zu und erzählt von den Werten, die das Unternehmen Generation für Generation stark gemacht haben.

Während Johanna den Brief liest und die von Max Viessmann gesprochenen Worte hörbar sind, wechseln die Perspektiven. Man sieht Max beim Schreiben, historische Aufnahmen, Mitarbeiter in der Fertigung, Gespräche zwischen Vater und Sohn. Die Ideen und Haltungen von Johann, Hans, Martin und Max Viessmann kommen zum Ausdruck. Und es ist viel über Tradition, Zusammenhalt, Verantwortung und Wachstum vernehmbar. Zudem gibt es noch humoristische Einlagen: Bei der Empfehlung, Viessmann immer wieder neu zu erfinden, nimmt Johanna eine kleine Skulptur ihres Vorgängers vom Schreibtisch und wirft sie in den Papierkorb. Ganz am Schluss wird noch erkennbar, dass Max den Brief nicht in seinem Büro schreibt, sondern in dem seines Vaters Martin Viessmann.

Der Kurzfilm Auf in ein neues Jahrhundert schlägt auf sehr warmherzige Weise eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft . Dass zwei der Hauptdarsteller die tatsächlichen Firmenchefs sind, macht ihn besonders persönlich. Belohnt wurde der Film mit einem überwältigenden Feedback: Innerhalb von 24 Stunden nach dem Launch wurde er unternehmensweit über 32.000 Mal angeschaut, auf YouTube erzielte er rund 22.000 organische Views.

Länge: 4:47 Minuten
Technisches Format: Online-Stream
Interaktivität/Menüpunkte: Comment, Like & Share
Sprachen: Deutsch, Englisch
Vertriebskanäle: Intranet, YouTube, ISH-Messe 2017, Eröffnung des Innovationszentrum Technikum

Auftraggeber

Unternehmen (Auftraggeber): Viessmann Werke GmbH & Co. KG, Allendorf (Eder)
Webadresse: www.viessmann.de
Branche: Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen
Anzahl Standorte (national): 3
Mitarbeiter (national): Mehr als 10.000
Gründungsjahr: 1917

Kreation

Konzeption, Umsetzung: fischerAppelt, Hamburg
Creative Direction: Hinnerk Landmann
Regie: Martin Busker
Kamera: Clemens Baumeister
Schnitt: Ole Wiedemann
Sound/Komposition: Leonardo Mockridge
Script: Lena Möller, Hinnerk Landmann
Cast: Elisa Thiemann, Bärbel Bryant
Beratung: Anne Vogeler
Production: Sandra Stüker

Projektteam

fischerAppelt
Waterloohain 5
22769 Hamburg
Deutschland
T
+49 40 899699-0

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