Zweitausend50

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, Berlin

  • EA 2018
    EA 2018, Magazin (Print)
  • Silber
    Silber

Jurybegründung

Das Magazin Zweitausend50 der Energie- und Wasserwirtschaft besticht mit seinem außergewöhnlichen Format und dem grafisch ins Auge springenden Cover in gefälliger Haptik. Der wertige erste Eindruck bestätigt sich durch das gelungene Zusammenspiel der Texte mit einer modernen Typografie, ansprechenden Illustrationen und klarem Layout. Die Themenwahl ist authentisch und zielgruppengerecht, die Textqualität ist ausgezeichnet – dank vielseitiger Stilarten gestaltet sich die Lektüre abwechslungsreich.

Zweitausend50 richtet sich an die rund 1.900 Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft, ihre Belange stehen im Mittelpunkt. „Darüber hinaus wird aber auch branchenfremden Trends Rechnung getragen, die Einfluss auf die Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft haben“, sagt Dirk Manske, Leiter Kommunikation beim Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW). Das Magazin sei eine Plattform, „auf der die Mitgliedsunternehmen des BDEW, sprich deren Manager und Experten, ungefiltert und unmittelbar zu Wort kommen können. Auch kontroverse Meinungen gehören dazu und sind erwünscht.“

„Komplexität“ ist das Thema der Ausgabe 1/2018. Die Energiewende ist extrem komplex, einfache Antworten auf schwierige Fragen wird es ebenso wenig geben wie fertige Lösungen. Das Magazin vertritt die Haltung, dass einzelne Schritte zum Energiewendeziel 2050 führen werden. Die Kapitel „Was ist“ und „Was kommt“ betrachten die Gegenwart sowie die Zukunft , das dritte Kapitel, „Was könnte“, bündelt Visionen, die die Energiezukunft möglicherweise bestimmen könnten.

Wieso steigt der CO2-Ausstoß, obwohl sich der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung ständig erhöht? Wieso sind die Klimaziele weit verfehlt? Diese Fragen stellt Prof. Dr. Armin Grunwald vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung im Deutschen Bundestag in einem Gastbeitrag des Kapitels „Was ist“. Seine These: Die Energiewende ist ein komplexer Prozess, der einen langen Atem braucht. Solch ein Prozess verlangt transparente Kommunikation, es wird wichtig werden, das Gemeinwesen auf einen Weg des Lernens mitzunehmen.

Ideen sind da, oft auch schon die Prototypen. Werden sie die Zukunft mitbestimmen, gelingt ihnen ein Durchbruch, wo lauern Stolperfallen? Das Kapitel „Was kommt“ greift diese Fragen auf. Dirk Manske: „In der Ausgabe beschäftigen wir uns unter anderem mit der Verkehrswende in Deutschland. Wir haben einen Blick in die Niederlande geworfen und uns angesehen, was unser Nachbar im Nordwesten bei der Elektromobilität anders (und besser) als Deutschland macht.“ Die vorausschauende Beschäftigung mit alternativen Verkehrskonzepten hat dort eine lange Tradition; seit der Energiekrise von 1971 wird kreativ umgedacht. Ein nachhaltiges Fahrradkonzept wurde aufgebaut, die Elektromobilität avancierte zum Erfolgsmodell, und das Motto „Schauen statt Schilderwald“ regelt den Verkehr, in dem die einzelnen Verkehrsteilnehmer aufeinander achtgeben.

Eine andere Zukunftsfrage gilt den Auswirkungen des Brexit. Die britischen Ziele der Klimapolitik waren ambitionierter als die der Europäischen Union, zudem lassen sich die Ziele einer CO2-Reduzierung in einer größeren Gemeinschaft leichter realisieren. Für die Zukunft der gemeinsamen Energie- und Klimapolitik ist deshalb zu hoffen, dass es zu einer Einigung kommt und der Brexit kein harter Ausstieg wird.

Künstliche Intelligenz ist Thema des Kapitels „Was könnte“. Sie ist überall dort nützlich, wo Menschen ihre eigene einsetzen. Netzmanagement und Energiehandel beispielsweise werden durch lernende Computer rund 20 Prozent weniger kosten. Um Wärme effizient und klimafreundlich bereitzustellen, braucht es möglichst genaue Lastprognosen. Maschinen können die Muster, die präzise Aussagen erlauben, schneller erkennen.

„Von dem umfangreichen Format von bis zu 120 Seiten erhoffen wir uns eine lange Liegezeit. Das Magazin soll die Leserinnen und Leser möglichst lange begleiten. Sie sollen das Gefühl haben, etwas Besonderes in der Hand zu haben. Dies drückt auch unsere Wertschätzung gegenüber der Zielgruppe aus“, erklärt Dirk Manske. „Das Layout unterstützt die klare, strukturierte Leserführung, damit sich Leserinnen und Leser intuitiv orientieren können, egal, ob sie es vorwärts, rückwärts oder querlesen. Unser Ziel ist ein Heft aus einem Guss.“ Die inhaltsreichen Texte informieren differenziert, das Gespräch mit Experten strahlt eine hohe Authentizität aus. Grafiken und Überschriften sind lebendig und überraschend, ebenso hochwertig ist die Haptik.

Seitenanzahl: 100
Format: 180 mm x 235 mm
Verarbeitung: Umschlag: Außenseiten Mattfolienkaschierung
Papier: Umschlag: 250 g/m² LuxoSatin FSC (Profil: PSO coated v3 51L) Inhalt: 115 g/m² RecystarPolar FSC (Profil: PSO uncoated v3 52L)
Anzahl Redakteure / Autoren: 8
Erscheinungsweise: Halbjährlich
Sprachen: Deutsch
Auflage: 6.000
Vertriebskanäle: Veranstaltung, Online, persönliche Übergabe

Auftraggeber

Unternehmen (Auftraggeber): BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V., Berlin
Webadresse: www.bdew.de
Branche: Energie- und Wasserwirtschaft
Anzahl Standorte (national): 1
Mitarbeiter (national): Mehr als 100
Gründungsjahr: 2007

Kreation

Konzeption, Umsetzung: ressourcenmangel, Berlin
Berater: Martin Möller

Projektteam

ressourcenmangel an der Panke
Schlesische Straße 26 c4
10997 Berlin
Deutschland
T
+49 30 61002-450

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