Deutscher Kinderschutzbund

Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband, Hannover

  • JDW 2008
    JDW 2008, Audio

Familien in Armut, Zickenkrieg, vernachlässigte Kinder – das alles klingt leider sehr aktuell. Dass die Jugendlichen hier aber nicht über Schicksale aus dem Freundeskreis berichten, sondern über Hänsel, Gretel, Aschenputtel und das Sterntaler-Mädchen, wird erst im Laufe der Spots klar. Sobald der Groschen gefallen ist, bittet der Märchenonkel die Radiohörer, sich für den Deutschen Kinderschutzbund einzusetzen.


SFX: Hip-Hop-Konzert.

Sprecher (jugendlich, Hip-Hopper): "Nee, die hieß anders, weiß aber auch nicht genau, wie. Die war auf jeden Fall echt heiß. Hatte auch reiche Eltern. Alles vom Feinsten. Bis dann die Mutter gestorben ist und ihr Alter wieder geheiratet hat. Nach der Hochzeit sind die Stiefmutter und die zwei Gören von der Stiefmutter gleich in die Villa eingezogen. In diese fette, geile Villa. Und eins sag ich dir: Dann ging’s bergab für die. Die Stiefmutter wollte die voll fertigmachen, Digger. Voll übelst. Das Mädel musste sogar in der Küche pennen. Neben dem Herd und der Spüle. Du, die hat zum Schluss geglaubt, dass die mit Vögeln reden kann. Alter, so fertig war die."

SFX: Spieluhr.

Off-Sprecher (Typ „Märchenonkel“): "Liebe Erwachsene, für Aschenputtel gibt es ein gutes Ende. Im wahren Leben leider viel zu selten. Bitte unterstützen auch Sie den Deutschen Kinderschutzbund. Mehr unter www.kinderschutzbund.de. Vielen Dank!"

SFX: Schulhof.

Sprecherin (jugendlich, betroffen): "Ach, die, stimmt, von der habe ich auch gehört. Harter Stoff, Mann. Beide Eltern gestorben. Auch keine Verwandten mehr – nix. Und die ist dann so allein erst mal durch die Weltgeschichte. Na ja, hat kaum was zu essen gehabt, die Kleine. Die hat ihre letzten paar Sachen an Leute verteilt, denen es noch dreckiger ging. Das Letzte, was ich von ihr gehört habe, ist, dass man sie irgendwo gefunden hat. Wie sie ohne Klamotten mitten auf der Straße stand. Guckte einfach so in den Himmel. Als ob sie auf etwas gewartet hätte. Shit."

SFX: Spieluhr

Off-Sprecher: (Typ „Märchenonkel“): "Liebe Erwachsene, in dem Märchen 'Die Sterntaler' gibt es ein gutes Ende. Im wahren Leben leider viel zu selten. Bitte unterstützen auch Sie den Deutschen Kinderschutzbund. Mehr unter www.kinderschutzbund.de. Vielen Dank!"

SFX: Kirmes.

Sprecherin (jugendlich, betroffen): "Also, das waren zwei Geschwister. Der Junge war, meine ich, so alt wie ich. Die Schwester etwas jünger. Gekannt hab ich die aber nicht. Die wohnten mit ihrem Vater und der Mutter mitten im Wald."

Sprecher (jugendlich, betroffen): "Und ich weiß nicht, die Alten hatten wohl irgendwie kein Geld und so und waren pleite. Und deshalb wollten die ihre beiden Gören loswerden."

Sprecherin (jugendlich, betroffen): "Also, so, wie ich das mitgekriegt hab, sind die Eltern irgendwann mit den beiden ab in den Wald und haben sich dann einfach verpisst. Mann, ich weiß gar nicht, wie das ausgegangen ist."

SFX: Spieluhr.

Off-Sprecher (Typ „Märchenonkel“): "Liebe Erwachsene, bei Hänsel und Gretel gibt es ein gutes Ende. Im wahren Leben leider viel zu selten. Bitte unterstützen auch Sie den Deutschen Kinderschutzbund. Mehr unter www.kinderschutzbund.de. Vielen Dank!"

Auftraggeber

Unternehmen (Auftraggeber): Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband, Hannover
Geschäftsführung: Jörg Angerstein

Kreation

Konzeption, Umsetzung: POINT WERBEAGENTUR, Minden
Beratung: Iris Latza
Konzeption: Jörn Hoffmeyer
Creative Director: Manfred Siek
Text: Jörn Hoffmeyer
Geschäftsführer: Manfred Siek

Produktion: Paul Productions, Hannover
Producer: Dirk Austen
Regie: Dirk Austen, Jörn Hoffmeyer
Musik: Reinhard Saure

Projektteam

POINT HAMBURG Werbeagentur
Gustav-Mahler-Platz 1
20354 Hamburg
Deutschland
T
+49 40 7308856-10

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