1 für Dich. 1 für die Welt.

Teilen ist der Kern des Geschäftsmodells. – Mit dem Einkauf eines Share Produkts spendet man eine Mahlzeit, einen Tag Trinkwasser oder ein Stück Seife. Mit HEIMAT, Berlin Gründer Guido Heffels sprachen wir über die Entstehungsgeschichte der Marke Share und fragten auch, warum sie sich von anderen Social-Konsum-Projekten unterscheidet. 

EF: Die Verbindung von Heimat zur Marke Share und dem gleichnamigen Startup ist nicht die übliche Kunde-Agentur-Beziehung. Wie entstand das Ganze? 
Guido Heffels: Gespräche, Gespräche, Gespräche – mit dem erklärten Ziel, am Ende eine klare, gemeinsame Vorstellung von der Marke Share zu haben. Fast schon in logischer Konsequenz sind wir, wenn auch minimal, beteiligt an Share. Das bindet und verpflichtet. Für eine erfolgreiche Marke gibt es wohl keine bessere Basis. Fast zwangsläufig ging es auch gleich in zwei unserer Agenturräume los, das schafft Nähe und unkomplizierte Abstimmungsprozesse. Aus diesem Stadium ist Share natürlich längst in eine eigene Adresse entwachsen, praktischerweise immer noch fußläufig von uns zu erreichen.

Megaphon Awards in Silber und Bronze (Integrierte Kampagne, Promotion/Mittel, Innovation)

1 für Dich. 1 für die Welt.

Share Foods, Berlin

  • Silber als Integrierte KampagneBronze

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Share Foods, Berlin

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Share Foods, Berlin

  • Silber als Integrierte Kampagne

Worin liegt die größte Herausforderung, wenn man eine neue Marke nicht nur mit einer Launch-Kampagne unterstützt, sondern sie auch beim Eintritt in den Einzelhandel begleitet?
Unsere Ziele waren und sind ambitioniert, Share sollte nicht als Nischenprodukt einfach nur in ein paar Spätis zu kaufen sein. Share sollte direkt von Beginn an eine echte, flächendeckend verfügbare Marke sein. Da haben sich unser Know-how und die langjährige Erfahrung von Sebastian Stricker, dem Gründer von Share, ziemlich gut ergänzt. Er hatte ja schon vor Jahren die ShareTheMeal Initiative mitgegründet, die dann Teil des UN World Food Programmes wurde. So eine geballte Wissensladung schützt recht gut vor Blauäugigkeit und Naivität, gerade wenn es um gängige Spielregeln im Einzelhandel geht.

Ich glaube, den wenigsten ist klar wie viel Arbeit dahinter steckt, ein oder gleich mehrere Produkte zu erschaffen und diese dann beim Handel zu platzieren. Das, was im Hintergrund passieren muss, um dies dauerhaft zu ermöglichen, verdient Respekt. Zudem überzeugt diese Arbeit mit einer Ernsthaftigkeit, Nachhaltigkeit und einem plakativen Gesamtauftritt – vom guten Zweck ganz abgesehen.

Wie unterscheidet sich Share maßgeblich von anderen Social-Konsum-Projekten?
Share ist in erster Linie ein qualitativ hochwertiges Produkt, das in seiner Grundfunktion für einen weltweiten Bedarf steht. Vom Wasser über Nahrung bis zur Hygiene. Ein solches Problem ist immer die Basis einer jeden Produktidee. Und jedes dieser Produkte ist eben für den ertragreichen Massenmarkt konzipiert. Share mit seiner 1+1 DNA zielte von Anfang an auf diesen großen Hebel, um damit wiederum einen größtmöglichen Hebel in Sachen Hilfe zu haben. Das erreicht man nicht mit ein paar spärlich distribuierten Hipsterprodukten mit eingebauter Absolution von den Sünden dieser Welt. 

Die besonders zu unterstreichende Leistung an dieser Kampagne ist die Klarheit der Botschaft, die in den Sujets sowohl auf den Packungen als auch auf den Werbeflächen bereits auf den ersten Blick das Geschäftsmodell erklärt und auf ansprechende Weise transportiert. Neben der Platzierung im Handel ist es zusätzlich gelungen, mit dem Gesamtkonzept eine breite Coverage in den Medien zu erhalten, was zu einer Reichweite geführt hat, die der Kampagne zusätzliche Schubkraft verliehen hat.

Marlene Auer, Chefredakteurin beim Manstein Verlag

In welche Bereiche wird sich Share noch einbringen? Welche Produkte sind geplant? 
Da gibt es jede Menge Linien, die Share derzeit verfolgt. Die Kleidungslinie ist gerade frisch dabei, für ein wirklich naheliegendes Thema. Aber erwarten Sie nicht nur rein physische Produkte in Eigenregie. Share ist weitaus größer gedacht, viel, viel größer.

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