The Melanoma Campaign

Die Printanzeige für die Stiftung Deutsche Krebshilfe veranschaulicht eindrücklich, wie Hautkrebs entstehen kann. Esra Gülmen, Art Director bei der Agentur HEIMAT, Berlin, erzählt, wie das Anzeigenmotiv entstanden ist.

EF: Wie ist die Grundidee zu den Motiven entstanden?
Esra Gülmen: Wir wollten den Prozess in der Haut visualisieren, der bei viel Zeit in der Sonne zu Hautkrebs führen kann. Die Idee der Kampagne ist einfach: Wir überlappten die Silhouetten der Personen in der Sonne immer wieder, bis sich an der Stelle der häufigsten Überschneidung schließlich das Melanom bildete.

Archivbeiträge

The Melanoma Campaign

Stiftung Deutsche Krebshilfe, Bonn

  • Bronze

Wie viele Entwürfe hat es gebraucht?
Bereits nach ein oder zwei Versuchen wurde deutlich, dass die einfache Umsetzung funktioniert. Die Finalisierung hat dann aber ziemlich lange gedauert. Ohne zu übertreiben: Es brauchte noch etwa 3.987.457 weitere Layouts, bis wir gesagt haben: Es ist perfekt.

"Durch das Übereinanderlegen der verschiedenen Sonnensituationen wurde eindrücklich gezeigt, was zu Hautkrebs führen kann. Und das habe ich in den vielen Jahren meiner Karriere noch nie so bildhaft dargestellt gesehen."

Ute Poprawe, Managing Director von Publicis Pixelpark, Frankfurt am Main

 

Im Wettbewerb der Megaphon Awards 2018 ausgezeichnet mit Bronze in der Kategorie Print (Anzeige).

Beiträge aus dem Archiv

The Melanoma Campaign

Stiftung Deutsche Krebshilfe, Bonn

  • Bronze
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