Social Tools

Der Werkzeughersteller Black&Decker und die Agentur denkwerk haben ein neues Konzept für Heimwerker entwickelt: die Social Tools. Damit werden Werkzeuge über gemeinschaftlich genutzte Schränke verliehen und jederzeit verfügbar gemacht. Florian Schimmer und Christoph Faschian, Geschätsführer bei hobby.denkwerk erzählen, wie es zu der neuen Produktidee kam.

EF: Mit welcher Aufgabenstellung ist Black & Decker auf Sie zugekommen?
Florian Schimmer und Christoph Faschian: Die Marke ist dabei, sich konsequent zu digitalisieren – dafür galt es unterschiedlichste Maßnahmen zu entwickeln – „Social Tools“ ist ein Ergebnis davon.

Wie entstand die Idee? Welche Zielgruppe hatten Sie bei der Konzeption im Sinn?
Die, die es auch zu erreichen galt: junge, kreative Menschen, die stolz auf ihr Zuhause sind, weil sie es sich auch individuell gestalten. Leute, die sich aber lieber bei Pinterest und Instagram inspirieren lassen als im Baumarkt. Also dachten wir: Sparen wir ihnen den Weg.

Archivbeiträge

Social Tools

Stanley Black & Decker Deutschland, Idstein

  • Silber

3 Adjektive, welche die Projektphase am besten beschreiben?
Hands-on, weil es zu der Idee fast so viele Prototypen wie Slides gab und weniger geredet als vielmehr gemacht, getestet, ausprobiert und verbessert wurde. Nutzerzentriert, weil das Projekt weitergedacht wurde als bis zur Pointe einer Geschichte. Kollaborativ, weil das Projekt besonders in der Anfangsphase mit einer unglaublichen Dynamik und Hand in Hand mit dem Kunden und unseren Standorten und den unterschiedlichen Gewerken entstanden ist.

denkwerk Social Tools 1

Welchen Filmtitel würden Sie der Arbeit an diesem Case geben?
Hör mal, wer da hämmert. Und bohrt und sägt.

Welcher Soundtrack hat Sie während der Erstellung der Arbeit motiviert?
Es kann gut sein, dass wir zu der Zeit oft José González gehört haben. Auf dem Album Vestiges & Claws gibt es den Track „Stories We Build, Stories We Tell“ – das passt doch ganz gut.

Es gibt schon viele Social Sharing-Angebote, warum kann "Social Tools" ein Erfolg werden?
Das Feedback auf die Idee war und ist irgendwie immer das Gleiche: gut und zwingend. Entsprechend unser Gefühl: Wenn „Social Tools“ kein Erfolg werden sollte, wird es ein vergleichbares Angebot geben.

denkwerk Social Tools 2

Wo werden die Social Tool Boxen am ehesten zu finden sein? Und wie wird es damit weitergehen?
Es ist noch zu früh, um zu sagen, wie es weitergeht. Wir haben verschiedene Szenarien skizziert. Und fänden neben Wohnhäusern beispielsweise auch Tankstellen spannende und geeignete Orte. Wir bleiben dran.

 

Im Wettbewerb der Megaphon Awards 2018 mit Silber in der Kategorie Innovation ausgezeichnet.

Beiträge aus dem Archiv

Social Tools

Stanley Black & Decker Deutschland, Idstein

  • Silber
Group Created with Sketch.
Econ Forum

Econ Forum

Redaktion des Econ Forums im Econ Verlag
Anfragen zu den Econ Awards: ea[at]econforum.de
Anfragen zu den Megaphon Awards: ema[at]econforum.de
Allgemeines: mail[at]econforum.de
Tel. +49 30 23456-524/-470

 

Weitere Artikel

Die Energiewende ist ein Großprojekt

Der BDEW setzt sich in seinem Verbandsmagazin » Zweitausend50 « kontrovers mit der Komplexität der Energiewende auseinander. Econ Awards Jurypatin Catrin Bialek hat zwei Magazinartikel...

In Zukunft wird der Mensch noch wichtiger

„Ich bin und bleibe optimistisch. Und wenn ich nicht schon eine Agentur hätte, würde ich morgen eine gründen“, schrieb Mirko Kaminski, CEO von achtung! kürzlich...

Digitalisierung, Elektrifizierung und Konnektivität – Die Zukunft der Kommunikation bei Porsche

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ist in Sachen Kommunikation breit aufgestellt. Wir haben Dr. Josef Arweck nach dem Rezept für die erfolgreiche Unternehmenskommunikation...

Zum Thema

Face to Face

Wie vermittelt man ein sehr technisches Thema auf spielerische Weise und macht es gleichzeitig erfahrbar? Microsoft ist dies mit der neuen Gesichtserkennungstechnologie gelungen. Gregor Kuschmirz,...

Ein Papierkorb im Rampenlicht

Auch Papierkörbe können zu Touristenattraktionen werden, zumindest wenn sie in Berlin stehen. Jochen Kirch , Geschäftsführer der Peperoni Werbe- und PR-Agentur , erzählt, wie mit...

Der Dienstag ist rot

Um die Welt von Synästhetikern erfahrbar zu machen, entwickelte die Deutsche Synästhesie-Gesellschaft zusammen mit der Agentur denkwerk eine VR-App, mit der sie den Nutzern eine...