Welcome to the Group

Allein bringt man es nicht weit. Die Boston Consulting Group (BCG) setzt in ihrer Kampagne auf einen Teil ihrer DNA: die Group. Disruptiv umgesetzt, außerhalb jeglicher Branchenkonventionen. Warum wirksame Kommunikation sich was trauen muss, erläutert Matthias Storath, Kreativchef von HEIMAT, Berlin.  

EF: Wie haben Sie sich dem Thema Employer Branding für die Boston Consultng Group (BCG) genähert?
Matthias Storath: BCG, McKinsey und Bain sind eigentlich die Porsches, Aston Martins und Mercedes am Employer Branding Markt. Also absolutes Premium. Gleichzeitig ist Employer Branding im Normalfall ein Marken-Schredder. Nie sind Firmen austauschbarer, nie unsicherer, als wenn sie mit potentiellen Mitarbeitern kommunizieren. 

BCG hat sich auf den Kern der Marke »die Group« besonnen. Gemeinsam haben wir die Marke verjüngt und eine Spur Augenzwinkern hinzugefügt. Das steht BCG sehr gut und macht die Gruppe bei allen Exzellenzdenkern menschlich.

War Überzeugungsarbeit nötig, um die BCG für die Motive der Anzeigen zu gewinnen?
Wir haben das große Glück mit BCG einen Kunden zu haben, der weiß, dass wirksame Kommunikation sich etwas trauen muss.

Weg vom Einzelkämpfer hin zum bunten Beraterteam. Herausstechende Inszenierung von Menschen und Team-Zusammenstellungen innerhalb der Beratungsunternehmen.

Kristina Weng, Chief Executive Officer bei TBWA\ Düsseldorf

Ungefähr die Hälfte der abgebildeten Personen sind keine Modells, sondern echte Mitarbeiter der BCG. Wie macht sich das bei den Motiven bemerkbar? 
Tatsächlich gar nicht. Wahrscheinlich kann jemand, der nicht beim Shooting dabei war, auch nicht sagen, wer Model und wer echter Mitarbeiter ist. Sie können ja mal einen Tipp abgeben.

Megaphon Award in Bronze (Print/Anzeige)

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Boston Consulting Group, München

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